Was ist Diabetes, wie wird er diagnostiziert und welche Arten gibt es?

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Was ist Diabetes, wie wird er diagnostiziert und welche Arten gibt es?
  • 14/04/2026
  • Fettleibigkeit

Was ist Diabetes, wie wird er diagnostiziert und welche Arten gibt es?

Diabetes (Diabetes mellitus), weithin als die Krankheit unserer Zeit bekannt, ist eine Stoffwechselstörung, die durch chronisch hohe Glukosespiegel (Zucker) im Blut gekennzeichnet ist. Sie tritt infolge eines Mangels oder einer Unwirksamkeit des Hormons Insulin auf, das von der Bauchspeicheldrüse, dem Insulinproduzenten des Körpers, ausgeschüttet wird.

Heute ist Diabetes eine der häufigsten chronischen Krankheiten weltweit, und wenn keine Frühdiagnose und ordnungsgemäße Behandlung erfolgt, kann dies zu schwerwiegenden Komplikationen wie Herzerkrankungen, Nierenversagen und Sehkraftverlust führen.

Was ist Diabetes? Diabetes entwickelt sich im Wesentlichen, wenn der Körper Glukose nicht richtig verwerten kann. Normalerweise sorgt das Hormon Insulin für die Energiegewinnung, indem es den Zucker im Blut in die Zellen transportiert. Bei Diabetes wird jedoch entweder kein Insulin produziert oder das produzierte Insulin wirkt nicht effektiv. In diesem Fall sammelt sich Glukose im Blut an, und es entsteht eine Hyperglykämie.

Wie wird Diabetes diagnostiziert? Diabetes wird auf der Grundlage spezifischer Labortests und klinischer Befunde diagnostiziert. Die am häufigsten verwendeten Diagnosekriterien sind:

Ein Nüchternblutzuckerspiegel (FBS) ≥ 126 mg/dL bestätigt die Diagnose Diabetes. Für die Messung ist eine Fastenzeit von mindestens 8 Stunden erforderlich.

Ein oraler Glukosetoleranztest (oGTT) mit einem Wert ≥ 200 mg/dL in der 2. Stunde nach Einnahme von 75 Gramm Glukose ist ein Indikator für Diabetes.

Ein HbA1c-Wert (glykiertes Hämoglobin) ≥ 6,5 %, der den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten 2-3 Monate anzeigt, ist ein Indikator für Diabetes.

Ein Gelegenheitsblutzuckerspiegel ≥ 200 mg/dL in Kombination mit klassischen Symptomen (Durst, häufiges Wasserlassen) ist diagnostisch.

Klinisch reicht in der Regel aus, wenn mindestens einer dieser Tests positiv ist, um eine Diagnose zu stellen.

Prädiabetes (Prädiabetische Phase) Bevor sich Diabetes entwickelt, gibt es eine Zwischenphase, die "Prädiabetes" genannt wird. In dieser Phase liegt der Nüchternblutzucker bei 100–125 mg/dL und der HbA1c-Wert bei 5,7–6,4 %. Dieses Stadium ist ein kritischer Zeitraum, in dem Diabetes durch frühzeitiges Eingreifen verhindert werden kann.

Welche Arten von Diabetes gibt es? Diabetes wird grundsätzlich in 4 Hauptgruppen unterteilt:

Typ-1-Diabetes: Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung. Die Bauchspeicheldrüse produziert kein Insulin. Er tritt meist im Kindes- oder Jugendalter auf.

Typ-2-Diabetes: Er ist die häufigste Form von Diabetes. Es besteht eine Insulinresistenz und ein relativer Insulinmangel. Er ist stark mit Adipositas und dem Lebensstil verbunden.

Gestationsdiabetes (Schwangerschaftsdiabetes): Er tritt während der Schwangerschaft auf. Er kann Risiken für Mutter und Kind bergen. Er verschwindet meist nach der Geburt, erhöht aber das Risiko für Typ-2-Diabetes in der Zukunft.

Andere spezifische Diabetes-Formen: Genetische Ursachen. Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse. Diabetes, der sich aufgrund von Medikamenten entwickelt.

Frühdiagnose ist wichtig Diabetes ist eine Krankheit, die durch Frühdiagnose und ordnungsgemäße Behandlung unter Kontrolle gehalten werden kann, aber zu schwerwiegenden Komplikationen führen kann, wenn sie vernachlässigt wird. Blutzuckermessungen und der HbA1c-Test spielen eine entscheidende Rolle im Diagnoseprozess.

Es ist von großer Bedeutung, dass sich Personen, insbesondere solche in der Risikogruppe, regelmäßigen Screenings zur Vorbeugung und Kontrolle von Diabetes unterziehen.

Ressourcen

  1. American Diabetes Association – Diagnose von Diabetes (Ihre bereitgestellte Ressource)
  2. Ein klinischer Rückblick auf ADA- und WHO-Diagnosekriterien
  3. Diagnose- und Screening-Methoden für Typ-2-Diabetes (evidenzbasierte Leitlinie)
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